Aktuelles - Schlaraffia Berolina e.V.

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Aktuelles














gegeben am 29. im Brachmond a.U. 161

R.G.u.H.z.!


Berolina hat erneut die Häupter entblößt, die Schwerter gesenkt und das Banner umflort. Wir trauern um unseren schlaraffischen Freund,


Ritter Tobacco von der schönen Weide
Profan: Dipl.-Ing. Gerhard Bornowski
geb.: 23.07.1932, gen Ahall: 20.06.2020, 87 Jahre


Zum zweiten Mal in dieser Sommerung hat Oho unser Reich getroffen. Ritter Tobacco von der schönen Weide hat seinen letzten langen Ritt an die Große Rittertafel angetreten.

Rt Tobacco hat a.U. 146 zu unserem Freundschaftsbund gefunden und war ihm seither stets verbunden. An den Aktivitäten der Junkertafel hat er sich rege beteiligt, insbesondere auch an den Junkernachtungen. Zudem war er in der Rostra zur Freude der Sassenschaft zuweilen mit Fechsungen in Berliner Mundart präsent.

Er war im Grunde ein eher zurückhaltender Mensch, hat aber wegen seines stets freundlichen Wesens in unserem schlaraffischen Kreis Freunde gefunden, mit denen er von Herzen verbunden war und die seine Anwesenheit bei den Sippungen sehr geschätzt haben.

In den ersten Jahrungen als Ritter hat er regelmäßig und mit großer Freude an den Sippungen der Berolina teilgenommen. Später hat es ihm jedoch sein Gesundheitszustand immer schwerer gemacht, sich im Kreis seiner schlaraffischen Freunde einzufinden. Während der beiden vergangenen Winterungen musste er aus gesundheitlichen Gründen den Sippungen der Berolina gänzlich fernbleiben. Wir werden ihn vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Termin für die Trauerfeier ist für den 31.07.2020 im Krematorium Berlin-Baumschulenweg (Treptow) angesetzt (Besuchereingang: Kiefholzstr. 221, 12437 Berlin). Auf Wunsch der Familie soll die Trauerzeremonie nur im engsten Kreis der Angehörigen stattfinden.



                          Das Oberschlaraffat:                                                                        Das Kantzlerambt:                                                     
                   Eloquio, Stukturello, Endymion                                                              Homunculus, Bon Esprit




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gegeben am 29. im Brachmond a.U.161

R.G.u.H.z.!

Bekanntmachung des Kantzlerambts:
Die für den 24.4.2020, 18.00 Uhr geplante Jahreshauptversammlung des e.V. mit Wahl des Vereinsvorstandes und die Wahl der schlaraffischen Würdenträger für die nächste Winterung wurden abgesagt.
Diese Wahlen erfolgten - den Umständen geschuldet - in digitaler Form.  Alle bisherigen Amtsinhaber des Vereins und die bisherigen Wahlwürdenträger haben sich erneut zur Verfügung gestellt und sind mehrheitlich wiedergewählt worden. Zu den Einzelheiten siehe unter "Personalia".



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R.G.u.H.z.!                                                                                              gegeben am 6. im Wonnemond a.U. 161


Berolina hat die Häupter entblößt, die Schwerter gesenkt und das Banner umflort. Wir trauern um unseren gemeinsamen Freund,


 
Ritter Fürst Sir Lu-Latsch der stille Löscher
 
Profan: Eberhard Starke , Dipl.-Verw.-Wirt
 
geb.: 30.04.1937, gen Ahall: 6.5.2020, 83 Jahre


 
 
Abermals hat Oho unser Reich getroffen. Ritter Sir Lu-Latsch der stille Löscher hat seinen letzten langen Ritt in die lichten Gefilde Ahalls angetreten.

Ritter Sir Lu-Latsch war 48 Jahrungen Schlaraffe in seinem Reich, der Berolina, und war ihm eng verbunden. Während einer Reihe von Jahrungen hat er dem Reich als Oberschlaraffe und als Junkermeister zur Verfügung gestanden und gedient.
  
Er hat nach seinem profanen Eintritt in den Ruhestand schließlich seine Leidenschaft zum Gesang entdeckt und seine Stimme konsequent geschult. Zahllose Male hat er das Lied zur Blauen Kerze intoniert und mit musikalischen Vorträgen die Sassenschaft erfreut.

Den Tod seiner geliebten Frau Dela hat Ritter Sir Lu-Latsch nur schwer verwinden können. Er war danach eher in sich gekehrt und hat die Gesellschaft anderer, auch seiner schlaraffischen Freunde, seltener gesucht.
 
Die Berolina hat mit Rt Sir Lulatsch nicht nur einen guten Freund verloren, sondern auch einen großen Schlaraffen, der unser Spiel bereichert hat. Seine Herzensgüte und seine Menschlichkeit werden uns sehr fehlen. Wir werden Rt Sir Lulatsch stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung für unseren Ritter Sir Lu-Latsch hat am 5.6.2020 um 13°° Uhr auf dem Friedhof Wilmersdorf, Berliner Straße 81-103, in 10713 Berlin stattgefunden.
Es durften - nach behördlichen Vorgaben - nur maximal 20 Personen den Verstorbenen ans Grab begleiten.

Sein Reich Berolina wird, an Stelle von Blumen, auf Wunsch der Hinterbliebenen eine Spende an das Schlaraffische Hilfswerk überweisen.


 
 
 
                     Das Oberschlaraffat:                                                                            Das Kantzlerambt:                                                       
                    Eloquio, Stukturello, Endymion                                                              Homunculus, Bon Esprit
   




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Ritterlichen Gruß und - vorübergehend - ohne Handschlag zuvor!

Den Freunden der Berolina und sämtlichen Einreitern zur Information:

Die Berolina hatte beschlossen, sämtliche Sippungen in der Arminburg bis zum Ende der Winterung a.U. 160/161 entfallen zu lassen. Wir bedauern, dass diese Entscheidung notwendig wurde, halten sie jedoch aus Gründen des Infektionsschutzes für richtig und wichtig.

Was das Programm der Sommerkristallinen angeht, finden angesichts der Ungewissheiten der aktuellen Entwicklung zunächst keine Planungen statt. Wir hoffen jedoch, den traditionellen Kerzenabend in der Arminburg am 25.09.2020 durchführen zu können.

Die vorläufige Sippungsfolge für a.U. 161/162 ist bereits verfügbar und unter "Sippungsfolge" eingestellt.  (Änderungen vorbehalten)

Wir wünschen allen Freunden der Berolina und allen Sassen im weiten Uhuversum, dass Ihr die gegenwärtige Ausnahmesituation gesund und unbeschadet übersteht - und grüßen Euch in der Hoffnung, dass wir uns spätestens zum Beginn der neuen Winterung mit frischem Mut in schlaraffischem Geist unter Uhus Schwingen wiedersehen.

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R.G.u.H.z.                                                                     gegeben am 18. im Heumond a.U. 160

 
 
Berolina hat die Häupter entblößt, die Schwerter gesenkt und das Banner umflort,
 
wir trauern um unseren gemeinsamen Freund,

Ritter Graf Spirrlifix der Seelendichter

Profan: Dr. Jürgen Philipp Furtwängler, Nervenarzt,
geb.: 9.11.1939, gen Ahall: 2.7.2019, 79 Jahre

Berolina hat ein sehr harter Schlag getroffen: Ritter Spirrlifix der Seelendichter hat seinen letzten Ritt gen Ahall angetreten.

Ritter Spirrlifix  hat seinen schlaraffischen Weg vor gut 33 Jahrungen in dem hohen Reych „Zu den Gyssen“ begonnen, danach zog es ihn zu der Tochter der Berolina, in das hohe Reych Hammonia, dem er in vielen Funktionen gedient hat.
 
Aus profanen Gründen wechselte er nach Berlin und trug Berolinas Farben, die er für unser Reych im Uhuversum hervorragend und würdevoll vertreten hat.

Viele Jahrungen hat der Freund Ritter Spirrlifix  das gar wichtige Ambt des Hofnarren in der Berolina übernommen und dank seines hervorragenden Intellekts und seiner Spielfreude diesem wichtigen Ambte seine sehr persönliche Note verliehen.
 
Den Tod seiner geliebten Frau Amöne hat unser Freund Sprirrlifix nicht verwinden können, er war danach ein in sich gekehrter und nicht mehr so lebhafter Mensch, der sich exakt am ersten Jahrestag, an dem wir seine geliebte Frau Amöne verabschiedet hatten, auf den Weg gen Ahall begeben hat.
  
Er hat an ihrer Seite, auf dem Georgen Parochial Friedhof, Greifswalder Str. 229-234, 10405 Berlin, seine letzte Ruhe gefunden.  

Wir haben nicht nur einen „Großen Schlaraffen“,  sondern einen guten Freund und Menschen verloren. Seine Herzensgüte und seine Menschlichkeit werden uns sehr fehlen.

Das Oberschlaraffat:                                                                               Das Kantzlerambt:                                                          
 
Eloquio, Strukturello, Endymion                                                              Homunculus, Bon Esprit

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Nachruf
Ritter Champignon mit dem lyrischen Myzel
Gegeben zu Berolina am 3. Tag im Eismond a.U. 160
 
Ritterlichen Gruß und Handschlag zuvor!
 
Edle Recken, vielliebe Freunde und Sassen im Uhuversum!
 
Uns hat die traurige Kunde vom Ahalla-Ritt eines unserer Besten erreicht.
 
Ritter Champignon mit dem lyrischen Myzel
 
profan Schriftsteller Karl Wolfgang Barthel
geboren am 9.5.1929, verstorben am 20.12.2018
 
Es ist ein großer Verlust, sowohl für unser Reych als auch für Allschlaraffia.
Ritter Champignon gehörte 37 Jahrungen unserem Bund an. Er war mit Herz und Seele Schlaraffe. Bis ins hohe Alter bereicherte er Sippungen mit seinen passenden, gereimten Blitzen!
 
Am 10.4. a.U. 122 wurde Herr Barthel im Reych Colonia Agrippina gekugelt und als Knappe 485 immatrikuliert. Am 5.3. a.U. 123 erfolgte die Erhebung zum Junker Wolfgang und bereits am 21.1. a.U. 124 erfolgte der Ritterschlag zum „Ritter Champignon mit dem lyrischen Myzel“ .
 
Der Colonia Agrippina diente er als von a.U. 126 bis 128 als Reychsmarschall. A.U. 129 verlegte Ritter Champignon aus familiären Gründen seinen Wohnsitz nach Berlin und wurde Sasse in der Schlaraffia Berolina.
Hier bekleidete er von a.U. 130 bis 134 ebenfalls die Wahlwürde des Reychsmarschalls und von a.U. 136 bis 139 die des gestrengen Junkermeisters. Unter seiner Regie gelang es Berolinas Junkertafel, der damals größten des Uhuversums, a.U. 138  gegen die Junkertafel des hohen Reyches Im Sachsenwald den „Firlefanzhumpen“ zu gewinnen.
 
Ein Denkmal in Schlaraffia hat sich Rt Champignon gesetzt, als er den Text zum „Lied zur Blauen Kerze“ neu gefechst hat. Seine Schöpfung verbreitet sich rasch und bis zum heutigen Tage weiter im Uhuversum. Nicht nur die Sassen der Berolina werden an jedem Sippungsabend des Ritters Champignon gedenken, wenn dieses Lied erklingt.
 
Unvergessen auch seine Fähigkeit, vier- bis achtzeilige, spontan gefechste Reime, gerichtet auf das aktuelle Sippungsgeschehen, vorzutragen und damit das Spiel mit dem güldenen Ball zur Erheiterung aller aufzulockern.
 
Für seine mannigfachen Verdienste um Schlaraffia gebührt Ritter Champignon der Dank Allschlaraffias. Die hohen Reyche Colonia Agrippina und Lietzowia nahmen ihn als Ehrenritter in ihre Reihen auf.
 
Als Folge seines sich verschlechternden Gesundheitszustandes konnte Ritter Champignon in den letzten Winterungen nur noch selten an den Sippungen teilnehmen.
Die Brillanten zum Großursippen wurden ihm am 14. im Christmond a.U. 159 im Bresthaus vom Oberschlaraffen des Äußern Rt Eloquio und vier Begleitrittern verliehen.
Hellwach, wenn auch körperlich geschwächt, verfolgte Ritter Champignon, was ihm in Wort und Gesang vorgetragen wurde. Als er zum Abschluss dieser kleinen Zeremonie in das gemeinsam gesungene „...und bis zum letzten Atemzug lasst uns Schlaraffen bleiben“ einstimmte, ahnte kaum einer der Anwesenden, dass Unser Großfürst Ritter Champignon wenige Tage später den letzten Ritt gen Ahall antreten würde.
 
Für seine mannigfachen Verdienste um Schlaraffia gebührt ihm Anerkennung und Dank.
 
Die Trauerfeier fand am 13. Tag im Hornung a.U. 160 um Glock 11 des Vormittags
im Krematorium Baumschulenweg, Kiefholzstraße 221, 12437 Berlin (Treptow) statt.

Für das Kantzlerambt
Bon Esprit (Vicekantzler)
Stand: 10.07.2020
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