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Reychsausritt in die hohe Ratisbona
Ein stattliches Fähnlein von 13 Berolina-Rittern machte sich am Freitag, den 26. im Lenzmond a.U. 151 mit dem Dampfross auf, um einzureyten in die hohe Ratisbona. Das älteste existierende Reych im Uhuversum besuchte das älteste Reych in Bayern. Angeführt wurden wir von den Oberschlaraffen Rt Schweigsam und Rt Strukturello sowie dem Kantzler Rt Homunculus. Hervorragend organisierte das Ganze unser Ausrittmeister Rt Pantico. Da der Berichterstatter auch dabei war, entfällt diesmal der Sippungskurzbericht der 4077. Sippung der Daheimgeblieben in der Arminburg.
Schon am Bahnhof wurden wir von einer Abordnung der Ratisbona freundlich begrüßt. Am Nachmittag ging es erst einmal zur Stärkung in die historische uralte Wurstküche an der Steinernen Brücke. Leckere Bratwürste mit Kraut und bayrisches Quell - was will man mehr.
Gestärkt und frohgemut kamen wir zur Sippung in die Barbara-Burg. Welch eine Burg! Ein Raum mit gotischem Kreuzgewölbe im alten Rathaus, herrlich eingerichtet, da lässt sich fürtrefflich sippen.
Wir Berolina-Sassen wurden von den Freunden der hohen Ratisbona überaus hertzlich willkommen geheißen. Der Oberschlaraffe Rt DAK-Kappo fungierte an diesem Sippungsabend brillant und schlagfertig. Zunächst bedankten wir uns noch einmal für die von der Ratisbona entdeckten und ersteigerten Stühle der alten Berolina-Burg. Die Fechsungen handelten überwiegend von der bayrisch-preußischen Freundschaft und den liebevoll gepflegten Vorurteilen dieser beiden deutschen Stämme. Besonders begeisterte uns die Musik an diesem Abend. Ein Bogen von jodelnden Klarinetten über virtuoses Klavizimbelspiel, bis zur herrlichen Ratisbona-Hymne wurde gespannt. Wir Berolina-Sassen waren begeistert. Für den Berichterstatter war dies ohne Übertreibung eine der schönsten Sippungen die er bisher erleben durfte.
Am Samstagvormittag wurden wir kundig und charmant von der Burgfrau Rt Flurwartl durch die herrliche Altstadt geführt, die den Krieg ohne Zerstörung überstanden hat. Den Abschluss dieses Einrittes bildete eine gemeinsame Atzung und Labung von bayrischem Schweinsbraten und frischgezapften Quell.
Unser uhuhertzlicher Dank für alles gilt den Freunden der Ratisbona! Hoffentlich können wir ihre Gastfreundschaft bald bei einem Reychseinritt der Ratisbonen in die Berolina erwidern.
Fritzewitz





































