Schlaraffia Berolina


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Huckebeyn 150

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ES-Hans-Huckebeyn-Gedenkfeier auf der A2

Wie in jedem Jahr machte sich ein stattliches Fähnlein von Berolina-Sassen, diesmal 21 Recken, am 20. im Brachmond auf den Weg nach Mechtshausen, um beim 90. Huckebeynritt des hohen Reyches Hildesia dem Ehrenschlaraffen Hans Huckebeyn die Ehre zu erweisen. Froh gelaunt bestiegen sie, begleitet von drei Freunden des Tochterreyches Lietzowia und dem zur Zeit in seiner Heimat weilenden Rt Janz-Jut d. h. R. Floridana, den Benzinelefanten und brausten gen Westen, wurden dann aber auf halbem Wege durch einen langen Verkehrsstau am rechtzeitigen Erreichen ihres Zieles gehindert.

Zum Glück war der Bus mit einem ausreichenden Quellvorrat ausgestattet, so dass während des unvorhergesehenen Aufenthalts im offenen Gelände wenigstens die lebens- und stimmungserhaltende Versorgung gesichert war.

Der Vorschlag, den Ritt abzubrechen und unverrichteter Dinge zurückzukehren, wurde empört zurückgewiesen: ohne den zu erkämpfenden Siegerpreis für das huckebeyn-begeistertste Reich* wollten die Recken nicht heimkehren. Die Idee, während der Wartezeit die uhuversumweit erste Autobahnsippung zu zelebrieren, scheiterte daran, dass die beiden anwesenden Oberschlaraffen ihre Ambtsketten in der Burg vergessen hatten und der Truchsess mit dem Aha-Orden zu Hause geblieben war.

Als sich der Stau nach mehr als zwei Stunden sehr langsam auflöste, hatte in Mechtshausen der traditionelle Marsch zum Grab des Ehrenschlaraffen bereits sein Ziel erreicht. Die dort vorzutragenden Zitate der Berliner Wilhelm-Busch-Verehrer aus dem Werk des Meisters wurden der Lage Rechnung tragend im Bus rezitiert und mit Beifall bedacht.

Kurz vor Beginn der Festsippung trafen die erschöpften Huckebeynreiter in der dortigen Burg ein, teilten sich die letzten noch verfügbaren Speisereste, erfreuten sich aber anschließend unverdrossen am wieder fröhlichen, geistreichen und kunstvollen Turney um die Huckebeyn-Kette und nahmen schließlich – wie schon in vielen Jahrungen zuvor – stolz den Ehrenschild für das Reych mit den meisten Einrittskilometern entgegen.

Schweigsam (OI)

* Den Ehrenschild für die meisten Einrittskilometer erhalten die Sassen des (europäischen) Reyches, die die höchste Kilometerzahl auf dem Weg nach Mechtshausen zurückgelegt haben – gemessen wird die Entfernung vom Standort des Reyches multipliziert mit der Anzahl der mitreitenden Sassen.

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