Schlaraffia Berolina e.V.

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Aktueller Sippungsbericht

Kurzbericht über die 4127. Sippung der Berolina

„Junkernachtung"

Endlich war es wieder mal so weit, ein Höhepunkt der Winterung stand an: Die Junkernachtung. Bevor aber die Knappen und Junker den Thron stürmen durften, mussten erst noch einige Pflichten erledigt werden. Zunächst die Schlaraffiade mit der erfolgreichen Kugelung des Prüflings Helge Jörns. Wir begrüßen unseren neuen Sassen als Kn 859 uhuhertzlich in unserem Reych und im schlaraffischen Bund!

Dann wurde noch ein gar fürchterliches Duell ausgetragen. Es gingt darum, wo die beste Lethe in unserem Lande wächst. Unser Pfälzer vom Dienst, Rt Komma(n)dante, behauptete in einer der letzten Sippungen doch glatt, der Pfälzer Wein sei der beste. Der damals fungierende Oberschlaraffe und diesmal der Berichterstatter, wies dies natürlich als gebürtiger Franke mit dem Hinweis auf die einzigartige fränkische Lethe zurück. Da Rt Komma(n)dante den Fungierenden nicht fordern konnte, forderte er frech den ebenfalls fränkischen Oberschlaraffen Rt Schweigsam stellvertretend zum Duell, das dieser selbstverständlich in fränkischer Solidarität annahm.  Nun kam es zum Schlagabtausch. Rt Schweigsam gewann das Duell und der an diesem Abend wieder fungierende Berichterstatter nahm diesen fränkischen Sieg mit einem zufriedenen Augenzwinkern zur Kenntnis. Die beiden Duellanten vertrugen sich wieder und beschenkten sich gegenseitig mit pfälzischer und fränkischer Lethe.

Nun aber zur Hauptattraktion dieses Sippungsabends, der Junkernachtung: Das Programm, dass sich die Junkertafel unter der Führung des Gestrengen Rt Salber-San diesmal ausgedacht hatte, war etwas ganz besonderes. Diesmal ging es weniger um Spaß und Klamauk, sondern um die Ursprünge Schlaraffias, die in einem lehrreichen und kurzweiligen Spiel dargestellt wurden. Die Sassen erfuhren viel über die Entstehung unseres Bundes und selbst altgediente Recken konnten noch etwas dazulernen. Besonders erfreute es das Reych, dass neben den Knappen und Junkern auch ein Pilger bei diesem Spiel schon eine tragende Rolle übernahm. Als das historische Spektakel vorbei war, ertönte großer Jubel in der Burg und zum Dank erhielten die Junkertäfler nach alter Tradition den Vindobona-Ahnen.

Abgeschlossen wurde diese Sippung von einigen weiteren schönen Fechsungen in Worten und Tönen. Die Mitternachtsstunde war diesmal wirklich fast da, als die Sassen mit dem Schlaraffenschwur diesen herrlichen Abend beendeten.

Fritzewitz


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