Schlaraffia Berolina e.V.

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4129. Sippung

Sippungsberichte > 4120 - 4129

Kurzbericht über die 4129. Sippung der Berolina

Karneval in der Burg
Meuterei auf der Berolina (Piratenfest)


In Funktion befand sich unser Oberschlaraffe der Kunst Rt Eloquio und führte mir aufschlußreichen und durchaus nicht allgemein bekannten Informationen über die Entstehung der Piraterie in das Thema ein. Namen bekannter Seefahrer fielen, ohne dass man wußte, daß sie (auch) Piraten waren. Die Besatzung der „Berolina" war sowohl in ihren Funktionen als auch ihrem Erscheinungsbild nach vielschichtig. Ein Kapitän in noblem Gewand (Rt Pantico) befand sich – offenbar außer Dienst – im Heckbereich des Schiffes und hätte sich mit einigen äußerst eleganten Begleiterinnen aus dem Tross der Burgfrauen umgeben können. Die Schar der Piraten mit ihren einfallsreichen, bunten bis verwegenen Kostümen gab ein schönes Bild ab.

Thematisch in den Fechsungen wurde „moderne" Piraterie, oder ein nach Meinung der Fechser jedenfalls in diese Kategorie einzuordnendes Verhalten, verbal wie optisch auf den Punkt gebracht.

Herauszuheben ist die Fechungs unseres Gestrengen Rt Salber-San. In seiner ihm eigenen Art mahm er die jüngsten Erfahrungen mit Kreuzfahrtschiffen aus Korn, wo sich Kapitäne wie Piraten von Bord begeben und die Passagiere mit den Rettungsbooten allein lassen, als handele es sich um eine Trockenübung. Daneben gab er den Hinweis zum Raucherdeck und hilfreiche Verhaltenstips rund um die Evakuierung eines Schiffes. Es wurden weiterhin Parallelen gezogen zwischen einem Kreuzfahrtbuffet und das von unseren Burgfrauen (unter Leitung von Brgf Homunulus) liebevoll zusammengestellten Buffet in der Arminburg.

In umwerfender Kostümierung, geradezu wie ein wandelnder Trauerflor, mit tiefhängenden Gesichtszügen und in der Gestalt der Nana Mouskuri, verteilte Rt Sir Lulatsch rote Tulpen aus Athen und blau-weiße griechische Fähnchen, zum Zeichen der dort empfundenen Ausbeutung durch die Piraten Europäische Union, Währungsfond und ETB, und forderte zur Unterstützung des Landes durch Buchung von Urlaubsreisen auf.

Von den vielen musikalischen Darbietungen muß besonders die perfekte Untermalung der Schmuspause – als Kontrapunkt mit klassischer Musik – durch Rt Jascha und seine Burgfrau Eleonore auf dem Seufzerholz und dem Klavicimbel hervorgehoben werden.


Advocant/D’ARTagnan
Rbe



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