Schlaraffia Berolina e.V.

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4118. Sippung

Sippungsberichte > 4110 - 4119

Kurzbericht über die 4118.Sippung

Winterzeyt ist Märchenzeyt

Die Ehre eines Einrittes gaben uns Gäste aus sieben Reychen, darunter als den am weitesten entfernten der Lulutetia Parisiorum, der Lulucerna und der Basilea.

Die Märchenstunde begann mit der skurrilen Schilderung einer Känguruh-Weihnacht im entferntesten Teil des Uhuversums, in Australien.
Der Uhubaum reichte der anspruchsvollen Känguruhdame nicht, sie verlangte von ihrem Gatten in ebenso auffordernden wie weinerlichem Tonfall auch Weihnachtskekse und andere Beigaben heranzuschaffen. Im Anschluß wurde "Rotkäppchen" sozialistisch interpretiert, was zeigte, wie man auch Märchen kindgerecht gesellschaftspolitisch verwerten kann (Jk Denis). Danach erfuhren wir, wie märchenhaft profan der Rosenkohl entstanden ist: Ein Kohlkopf hatte sich in seinem Gefühlsleben so heftig einer benachbarten Rose offenbart, dass diese dem Werben nicht mehr widerstehen konnte und  der ungewöhnlichen Kreuzung ihren Lauf ließ. Den Schlußpunkt bildete ein schlaraffisches Märchen, in dem unschwer die satirischen bis kritischen Anspielungen auf die Berolina zu erkennen waren, wenn von einer Wichtelburg, den Zwergen Salber und Homuncel und dem Wichtel Gourmet die Rede war, in Arminstadt im Arminkeller. Es sollte wohl eine Werbung für die am Jahresbeginn anstehende Feuerzangenbowle sein.

Die klassische musikalische Umrahmung gaben Rt Jascha mit mit seidiger Tongebung auf dem Seufzerholz (Elegie von Jules Massenet) und Rt Xyl-O-peer mit seinem Paradestück Circus Renz auf dem Xylophon, diesmal im Schwierigkeitsgrad XXL, mit verbundenen Augen ! Bravo !

Advocant
Rbe

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