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Kurzbericht über die 4100. Sippung der Berolina
„Junkernachtung“Reychseinritte d.h. Castrum Plaviense und d.h. Aquae Helvaticae.
Die Arminburg platzte aus allen Nähten, so viele Freunde waren gekommen, um mit uns zu sippen. Aus deutschen, helvetischen, österreichischen und sogar nordamerikanischen Gauen. Und selbst unser „Sprengelfürst“ Rt Genusso beehrte uns mit seinem Besuch. Stand doch ein Höhepunkt der jährlichen Sippungsfolge an: Die „Junkernachtung“.
Wie in jedem Jahr, stürmten die Knappen und Junker der Berolina im zweiten Sippungsteil den Thron und überraschten die Sassen mit ihrem lustigen Spiel.
Historisches bildete diesmal den Rahmen. Wir wurden zurückversetzt in eine glücklicherweise überwundene Epoche: Die Zeit der Teilung Deutschlands, die Zeit als die Schlaraffen im Osten unseres Landes im Verborgenen sippen mussten. Aber da dies ja alles Uhu sei Dank Geschichte ist, konnten die Junkertäfler einen richtigen Spaß daraus machen. Zwei Figuren des Spiels erfreuten die Zuschauer besonders: Der polternde Vopo, gespielt von Jk Ralf und Cindy (aus Marzahn) mit roter Perücke, gespielt von Jk Bernd-
Nach der Vorstellung der Knappen und Junker war die Sippung keineswegs zu Ende. Viele der eingerittenen Freunde erfreuten uns durch weitere Fechsungen. Die turbulente Sippung endete in einem lustigen Chaos, als die helvetischen Sassen das Sippungsschlusslied nur mit zwei Strophen sangen und alle anderen mit dreien. Das Laben des letzten Schluckes und das Verbinden der Hände zum festen Druck, war nicht so ganz synchron.
Dieser fulminanten Sippung folgte eine lange Krystalline, gemeinsam mit den inzwischen eingetroffenen Burgfrauen der eingerittenen Freunde.
Fritzewitz