Kurzbericht über die 4097. Sippung der Berolina
Junkererhebung - aber leider waren die zu befördernden Knappen nicht da.
So geht es halt manchmal mit der Sippungsplanung. Die profane Welt macht uns einen Strich durch die schlaraffische Rechnung. Die vorgesehene Erhebung der zwei wackeren Knappen zu stattlichen und reiferen Junkern wurde verschoben. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Es gab also wieder mal kein so richtiges Sippungsthema, was die Fechser aber überhaupt nicht störte. Der erste Beitrag kam vom Kn 147 d. h. Potsdamia, der uns etwas vorzauberte. Aus dem köllschen Rheinland war Rt Grossi eingeritten und klärte uns über die Effizienz des dortigen Dialektes auf: Kundendienst auf Kölsch. Rt Uhu Bey aus d. h. Oldenburgia trug etwas sehr Ernstes über den Humor vor. Das Reych freute sich über ein Rondo von Rt Jascha, das er wie gewohnt meisterlich auf dem Seufzerholz fiedelte. Rt Con-Pro-Miß erklärte uns das Gewicht eines Wortes. Und dann gab es eine Uraufführung: Ein Lied, gedichtet von Rt Champignon und vertont und vorgetragen von Rt Baubart. Die Uraufführung war etwas chaotisch aber schön war’s trotzdem. Rt Wotanicus trug etwas Lyrisches vor, diesmal nicht ganz auswendig aber wie immer hervorragend. Unser Reychsbarde Rt Sir Lu-Latsch knödelte herrlich eine Operettenmelodie, aber er setzte zu hoch an und das Reych half ihm aus der Patsche, indem es umso kräftiger (und tiefer) mitsang. Zum Abschluss gab es eine Duett der Ritter Moksch und Grossi: den Sportpalastwalzer. Rt Moksch spielte und sang, Rt Grossi pfiff so laut er konnte.
Trotz der verschobenen Junkererhebung erlebten wir einen richtig schönen Sippungsabend.
Fritzewitz