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Kurzbericht über die 4090. Sippung der Berolina
Max Liebermann (75. Totestag) -
Die Arminburg war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Gab es doch einen Reychseinritt d.h. Potsdamia zu feiern. Aber auch aus anderen Reychen, nicht zuletzt von unseren Berliner Nachbarn d.h. Lietzowia, kamen so viele Sassen, dass man schon fast von inoffiziellen Reychseinritten sprechen konnte.
An der Junkertafel nahm ein an diesem Abend besonders eifriger Sasse Platz, der auch im Laufe des Abends vom Junkermeister reichlich zu Dienstbarkeiten eingesetzt wurde: der Ehrenjunker Ernst der Potsdamia, alias unser Rt Homunculus.
Ein Anlass für den Reychseinritt der Potsdamia war die feyerliche Einkleidung ihres Ritters Teufelchen in die Farben der Berolina. Gut sah er aus in seiner nagelneuen rot-
Das Thema des Sippungsabends war der 75. Todestag des Berliner Malerfürsten Max Liebermann. In vielen Beiträgen wurde an diesen großen Künstler erinnert. Nicht fehlen durften seine berühmten oft derben Zitate, immer in Berliner Schnauze. Das bekannteste mit dem „Fressen und dem Kotzen“ wurde gleich mehrfach zitiert. Was aber fehlte an diesem Abend? Es war kein Bild von ihm zu sehen. Jedem Leser dieses Berichtes sei deshalb ein Besuch der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel empfohlen.
Ein Duell wurde auch noch ausgefochten. Reychsübergreifend zwischen dem Rt Auto-
Nicht vergessen werden wir die vielen gekonnten musikalischen Beiträge an diesem Sippungsabend. Der Bogen war weit gespannt von meisterlichem Clavizimbelspiel über Alexander’s Ragtime Band, bis zu dem Beatles Klassiker Yesterday. Der Höhepunkt und Abschluss der Fechsungen war ein Solo auf der Basstuba, vorgetragen von einem Prüfling d.h. Lipsia, begleitet auf dem Klavizimbel von Jk Dimi aus dem selben Reyche.
Die berühmte Mitternachtsstunde war diesmal wirklich da, als die Sippung zu Ende ging.
Fritzewitz