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Kurzbericht über die 4086. Sippung der Berolina
Ein echter Berliner ist ein Laubenpieper
Reychseinritt d. h. Reyches Bi de hoge Brüch
Ein stattliches Fähnlein wackerer Sassen aus dem Reyche Bi de hoge Brüch war in die Arminburg eingeritten und wurde mit großem Jubel begrüßt. Man verstand sich sehr gut, wenngleich das plattdeutsche Idiom einiger Recken aus dem hohen Nordwesten unseres Landes für ein wenig Verwirrung bei den einheimischen Hauptstädtern sorgte. Wir Berliner revanchierten uns dafür mit Beiträgen in schönster Berliner Schnauze, die ja auch gut zum Thema des Abends passte.
Aber der Reihe nach: Zuerst gab es ein NAP, gefechst von Rt Wotanicus. Es war schön gereimt, aber das besondere war der Schluss, zum Mitsingen gespielt auf der Mundharmonika. Und weiter ging’s mit einer Mundharmonika, aber gleichzeitig mit dem Minneholz gespielt und gesungen: ein bajuwarischer Blues vom Rt Belladius aus dem hohen Reyche Am Werdenfels.
Jetzt wurde es Zeit zum Thema zu kommen und über die Berliner Laubenpieper zu fechsen. Musikalisch fing es an mit einem Beitrag des Duos Rt Sir Lu-
Es folgten viele schöne Fechsungen über die Laubenpieper. Rt Salber-
Die Freunde aus dem Reyche Bi de hoge Brüch entzückten uns mit Plattdeutschem. Herrlich die Geschichte von Kuddel Daddeldu und Rotkäppchen, vorgetragen vom Rt Segg mol und die Fechsung von Rt Schon-
Es folgten noch weitere schöne Fechsungen zu Thema.
Rt Ad-
Den musikalischen Abschluss bildeten spanische Minneholzklänge von Rt Klangholz. Ob es in Spanien auch Laubenpieper gibt? Diese Frage konnte zur späten Stunde nicht mehr geklärt werden. Dafür stand nun für alle fest: Ein echter Berliner ist ein Laubenpieper.
Fritzewitz