Schlaraffia Berolina e.V.

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4084. Sippung

Sippungsberichte > 4080 - 4089

Kurzbericht über die 4084. Sippung der Berolina

Ringsippung: Wir lassen den Güldenen Ball fliegen

Mit das schönste am schlaraffischen Spiel ist, wenn der „Güldene Ball“ hin und her durch die Burg fliegt. Mit spontanen, geistreichen, humorvollen oder völlig sinnlosen Beiträgen der Sassen. Das ergibt sich ja auch immer wieder während der Sippungen zur Freude der Schlaraffen.

Einmal im Jahr wird eine ganze Sippung dem „Güldenen Ball“ gewidmet. Es war wieder einmal so weit. Jetzt traf es auch die stillen Genießer, die den Weg nur selten auf die Rostra finden und kaum das Wort ergreifen. Auch ihnen wurde der „Güldene Ball“ zugeworfen und sie mussten etwas stammeln.

Zunächst gab es etwas Aufruhr in der Burg. Rt Champignon beleidigte, natürlich wie immer wohl gereimt, den fungierenden Oberschlaraffen und wurde sofort ins Burgverließ gesteckt. Rt Simsalabim und der Hofnarr Rt Spirrlifix verhedderten sich in einer ziemlich verworrenen Debatte über den Konjunktiv und darüber, dass die Sprache Schlaraffias Deutsch sei. Dann hätten sie aber den Konjunktiv auch gleich Möglichkeitsform nennen können, sollen.

Der Ball flog im Laufe der Sippung kreuz und quer durch die Burg. Es war ein herrliches Spiel. Musikalische Beiträge wechselten sich ab mit kurzen, humorvollen Wortfechsungen. Selbstgereimt oder vorgetragen.

Wie immer waren viele Freunde von nah und fern eingeritten. Den weitesten Weg hatte Rt Luftschreck aus der hohen Floridana zurückgelegt. Er wird in der nächsten Jahrung sein 50. Schlaraffenjubiläum feiern. Er trug zur Freude der Sassen seine allererste, fast 50 Jahre alte Fechsung vor.

Der inzwischen wieder aus dem Burgverließ entlassene Rt Champignon und unser Nachtwächter Rt Stoffel fassten die Sippung in fein geblitzten Reimen zusammen.

Fritzewitz


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