Schlaraffia Berolina


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4079. Sippung

Sippungsberichte > 4070 - 4079

Kurzbericht über die 4079. Sippung der Berolina

Reychseinritt der hohen Mimegarda
Sippungsthema: Es jodelt der König - am Ende ein wenig.


Die Arminburg war wieder einmal rappelvoll. In Truppenstärke mit dem Stinkelefanten ritten die Sassen der hohen Mimegarda ein, um uns die Ehre ihres Besuches zu erweisen. Sie wurden verstärkt durch weitere Freunde aus westfälischen Landen, aus den Reychen Truymannia und Ossenbrugga. Da sich so eine Reise aus der ehemals preußischen Provinz in das ehemalige preußische Zentrum immer lohnt, wurden sie begleitet von ihren liebreizenden Burgfrauen. Gemeinsam genoss man ein Wochenende in der alten neuen Hauptstadt.

Das Thema des Abends war aber gar nicht preußisch, sondern eher süddeutsch, bayrisch-österreichisch, denn es ging ums Jodeln an sich und die Frage was der König davon haben soll. Der fungierende Oberschlaraffe des zweiten Sippungsteils, Rt Eloquio hatte sich diesen Blödsinn ausgedacht und erhielt am Ende der Sippung dafür verdient den Vindobona-Ahnen.

Die Fechsungsliste war prall gefüllt und die meisten Beiträge beschäftigten sich mit dem Thema des Abends - mehr oder weniger.
Rt Spirrlifix begann mit einer jahreszeitlichen Fechsung über das Jodeln und den Kuckuck. Er wurde sogleich für diese Sippung zum Hofnarren ernannt. Er brillierte in dieser Rolle, die unserem Reychs-Irren-Medicus auf den Leib geschrieben zu sein scheint.

Es folgten weitere Beiträge, in Worten, gesungen und gejodelt.
Die Berolina-Sassen ahnten schon, dass Rt Styro-San an diesem Abend seinen unnachahmlichen, berühmten Königs-Jodler vortragen würde. Aber er verpackte dies auch noch mit einer herrlichen Geschichte über eine bayrisch-preußische Liebesbeziehung.
Hofnarr Rt Spirrlifix klärte das Reych über den Ursprung des Jodelns auf, als er in verblüffendem Realismus einen jodelähnlich blökenden Ochsen mimte. Das Reych tobte ob dieser Darbietung.
Natürlich dufte auch der Hinweis auf Loriots Jodeldiplom nicht fehlen. Jk Bernd-Rainer erfreute uns mit einer entsprechenden Fechsung.
Den weitesten Weg an diesem Abend hatte Rt Polyglott aus dem fernen Reyche Washingtonia. Gebannt lauschten wir seiner Fechsung über die deutsch-amerikanischen Klimaunterschiede.

Die eingerittenen westfälischen Freunde stürmten fleißig die Rostra. Der Bogen war weit gespannt, vom Jodeln über Flattermänner aus dem Ruhrpott bis zu dem aufsehenerregenden historischen Beitrag des Ritters Alchemix über die Herrmannschlacht, nach dem die Geschichte der Schlacht im Teutoburger Wald neu geschrieben werden muss.
Der Kn 147 aus der Potsdamia führte uns ein neues Stück seiner umwerfenden Musikclownerien vor. Diesmal mit einer in ihre Teile zerfallenden Geige.

Diese herrliche Sippung wurde nicht wie üblich mit dem Sippungsschlusslied beendet, sondern mit einem wunderschönen und feierlichen Jodler unseres Freundes Rt Styro-San.
Der Fungierende, Rt Eloquio versprach dass die Berolina den Besuch der westfälischen Freunde demnächst erwidern werde.

Fritzewitz


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