Schlaraffia Berolina


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4074. Sippung

Sippungsberichte > 4070 - 4079

Kurzbericht über die 4074. Sippung der Berolina

Sippung ohne Thema

Nach der Lenzmond-Schlaraffiade war heute „Feld, Wald und Wiese“ angesagt, denn die ursprünglich vorgesehene Junkerprüfung musste abgesagt werden, da die zum Ritterschlag auserkorenen Junker wohl noch ein wenig die Junkerbank drücken sollen. Ohne Sippungsthema wurde dieser Abend ein ganz besonders fröhlicher. Es geht halt doch nichts über eine so richtig schöne „Feld, Wald und Wiesen-Sippung“.

Wie immer gab es eine stattliche Zahl von Einritten. Ganz besonders ist aber unser treuer Freund Rt Baubart zu nennen, der zum 111. male in die Berolina einritt und entsprechend gefeiert wurde. Und gleich zwei Geburtstagskinder der Woche wurden mit der Wiegenfestkerze geehrt, die Ritter Pillepalle und D’ARTagnan.

Unser Vizekantzelar und Reychsviechmedicus Rt Dolittle eröffnete den Fechsungsreigen mit dem Vortrag einer tschechischen veterinärmedizinischen Gebrauchsanweisung in herrlich verhunztem Deutsch. Sachen gibt’s! Natürlich wurden auch Gedichte über den Frühling gefechst, aber wo bleibt er denn nur der Frühling? Auch Jk Ralf wusste darauf keine Antwort. Rt Justus jazzte auf seiner Schnarchkanne was das Zeug hielt. Schön, auch mal flotte, swingende Töne in der Burg zu hören.

Dann gab es ein gar fürchterliches Duell zwischen Rt Sir Hardy und dem Gestrengen, Rt Salber-San. Letzterer hatte den Säckelmeister Rt Sir Hardy wegen saumseligen Kneifens gefordert. Das hatte Rt Sir Hardy nun davon: Er wurde zweiter Sieger.

Es folgten noch viele weitere schöne Fechsungen. Ein musikalischer Beitrag ragte aber doch ein wenig heraus: Der Vortrag eines Seemannsliedes von Jk Bernd-Rainer, begleitet durch Jk Jürgen P. Die Burg tobte! Damit könnte Jk Bernd-Rainer in Hamburg Heidi Kabel glatt an die Wand singen. Eine entsprechende Einladung in die Hammonia wurde vom anwesenden Rt Lux sogleich ausgesprochen.

Rt Komma(n)dante beschwerte sich beim fungierenden Oberschlaraffen darüber, dass die Fechser so selten aus dem Ehe gelabt würden. Er entging nur haarscharf dem Burgverließ wegen dieser dreisten Kritik an der erleuchteten Herrlichkeit. Als Wiedergutmachung fechste er wenig später spontan über das Laben aus dem Ehe-Humpen. Auch Jk Helmut war an diesem Abend ganz besonders schnell und trug sein wohlgereimtes NAP über diese Sippung noch am Ende des Abends vor.

Die erste Sippung im Lenzmond war vorbei. Aber wo bleibt er denn nur der Lenz?!

Fritzewitz

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