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Sippungsberichte > 4050 - 4059
Kurzbericht über die 4056. Sippung der Berolina
Ringsippung: Wir lassen den Güldenen Ball fliegen
Mit das schönste am schlaraffischen Spiel ist, wenn der Güldene Ball hin und her durch die Burg fliegt. Mit spontanen, geistreichen, humorvollen oder völlig sinnlosen Beiträgen der Sassen. Das ergibt sich ja auch immer wieder während der Sippungen zur Freude der Schlaraffen.
Einmal im Jahr wird eine ganze Sippung dem Güldenen Ball gewidmet. Es war wieder einmal so weit. Jetzt traf es auch die stillen Genießer, die den Weg nur selten auf die Rostra finden und kaum das Wort ergreifen. Auch ihnen wurde der Güldene Ball zugeworfen und sie mussten etwas stammeln.
Es war ein herrliches Spiel. Der Ball flog kreuz und quer durch die Burg. Es wechselten musikalische Beiträge und kurze humorvolle Wortfechsungen. Selbstgereimt oder vorgetragen.
Ohne die anderen Beiträge abwerten zu wollen, blieben dem Berichterstatter doch drei musikalische Fechsungen besonders in Erinnerung: Unser Ehrenritter Rt. Xyl-O-Peer spielte diesmal nicht auf seinem Xylophon sondern meisterhaft auf dem Klavizimbel. Rt. Jascha wird immer besser, wenn er auf seinem Seufzerholz fiedelt. Besonderen Jubel bekam ein Pilger, der auf seiner steirischen Ziehharmonika das Reych mit echter alpenländischer Volksmusik begeisterte.
Fritzewitz
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