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Sippungsberichte > 4040 - 4049
Kurzbericht über die 4046. Sippung der Berolina
„Im tiefen Keller sitz ich hier… Die Krawallritter unterhalten Euch“
Ein schönes Thema auf das wir uns alle freuten. War es doch in letzter Zeit ziemlich ruhig an der Krawallrittertafel geworden. Aber die Berolina-Sassen und die eingerittenen Freunde wurden positiv überrascht. Die Krawallritter zelebrierten ein perfekt abgestimmtes Programm mit einem herrlichen musikalischen Rahmen (Rt. Artifexvivendi) und vielen lustigen gereimten Fechsungen der Krawallritter. Die schlaraffische Prominenz der Berolina wurde aufs Korn genommen, aber eitel wie sie sind, gab es auch eine Menge Selbstbeweihräucherung der Krawallritter. Am Schluss der Vorstellung war klar: Die Krawallritter sind aufgewacht, waren noch ziemlich nüchtern und machten einen wunderbaren Krawall. Weiter so!
Hervorzuheben ist das ambtliche Protokoll der vorhergegangenen Sippung. Da unser Reychsmarschall leider bresthaft war, sprang unser Freund Rt. Bouquet-Garni ein. Es war das kürzeste und schönste Protokoll seit langem. Ohne Text, mit wenigen gestammelten Worten.
Es folgten zwei weitere Höhepunkte dieser Sippung:
Zunächst eine wirklich außergewöhnliche Knappenprüfung. Sie dauerte länger als sonst und unser Schulrat Rt. Pyr-Amicus stellte den zu prüfenden Knappen 850, 852 und 853 Fragen, mit deren Beantwortung auch mancher alte Ritter seine Mühe gehabt hätte. Wie nicht anders zu erwarten, meisterten die drei Knappen die Prüfung bravourös. Wir freuen uns auf die nächste Sippung, wenn aus diesen Knappen wackere Junker werden.
Und es ging weiter: Zwei Duelle standen an:
Rt. Pantico und Rt. Tenkan-San schlugen sich. Der Berichterstatter erinnert sich nicht mehr daran, warum sie sich eigentlich duellierten. Aber ganz sicher bleibt die schrille Paillettenverzierte Kopfbedeckung mit grellem Federschmuck, die sich die beiden Kombattanten aufsetzten, lange in Erinnerung.
Das zweite Duell wurde von den Rittern McCloud und Mal-Tesa gefochten. Rt. McCloud hatte die Junkertafel schwer beleidigt, was der damalige stellvertretende Junkermeister Mal-Tesa natürlich nicht durchgehen lassen konnte. Die beiden Recken schlugen sich wacker und unser Freund Rt. Mal-Tesa gewann das Duell. Über die versuchte Wahlbeeinflussung des Junkermeisters schweigen wir lieber.
Die Mitternachtsstunde war diesmal wirklich da, als unser Nachtwächter den Abend wie immer gereimt zusammenfasste und die Sippung zu Ende ging. Schön war’s.
Lulu Fritzewitz