Schlaraffia Berolina


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


4030. Sippung

Sippungsberichte > 4030 - 4039

Kurzbericht über die 4030. Sippung der Berolina

Panta rhei

„Alles bewegt sich fort und nichts bleibt“, sagte Heraklit und wurde auf obige Wörter verkürzt. Alles geht einmal zu Ende und wir gedenken derer, die, wie es so schön heißt, „ihren letzten Ritt in die lichten Gefilde Ahalls angetreten haben“. Wir, die Betroffenen, die es noch nicht betroffen hat, stehen/sitzen da und überlegen, in den Jahren ja auch schon vorangeschritten, dass auch uns dieser Weg vorgezeichnet ist. Der Weg in eine unvorstellbare Welt, die uns vielleicht unser Spiel weiter spielen lässt, so wir denn an dieser großen Rittertafel einen Platz finden werden, gewillt sind, dort sesshaft werden zu wollen.

Unsere Oberschlaraffen hatten sich dazu ein schönes Thema ausgedacht: „Wer sich gern erinnert, lebt zweimal“. Und wir haben uns unserer Freunde gern zu erinnern vermocht, die uns in dieser Jahrung verlassen mussten, weil sie auf Ohos sanften Schwingen fort getragen worden waren. Jeder fechste ein kleines, verbales Mosaiksteinchen für ein Gesamtbild der Vergangenheit.

Wir haben erlebt und gelebt. Und das ist sehr wichtig, dieses sagen zu können: Ich habe gelebt! Das muss nicht in Saus und Braus sein, das kann ganz zart geschehen, nur sollte es in der Überzeugung von statten gehen, es gern getan, den Augenblick in aller Schönheit ausgekostet zu haben. Viele von uns packte das Schicksal am Kragen und beutelte uns. Jedoch ist in allen Momenten unseres Daseins der Funke der Hoffnung Licht genug, um zu erkennen, dass da noch Schattenseiten sein können, in denen sich Menschen aufhalten, denen es noch übler geht. Wir können uns bewegen, sprechen, hören, singen, kurz: LEBEN! Betrachten wir auch das Leben wie unser Spiel, denn es ist ein solches. Ein Spiel, dessen einzige Regel lautet: Lebe die Liebe. Nicht den Sex, nicht die Eigenliebe, sprich den Egoismus, sondern die Wertschätzung der Schöpfung. Wir müssen diesen Wert erkennen und lieben, dass alles um uns herum des Schutzes und der Hilfe unsererseits bedarf, wie wir unseren eigenen kleinen Lebensraum unbeschadet wissen möchten, der uns lebenswert ist und liebenswert macht.

Wer die daraus erwachsende Heiterkeit statt einer Verbitterung an den Tag zu legen weiß, der lebt und wird eines Tages in Frieden mit sich und seiner Umgebung sagen können, das er solches getan hat. Er weiß um die Kunst des Lebens.

„In arte voluptas“ ist ein Teil dieser Gunst des Schicksals der Lebenskunst zu frönen. Eines Tages leben wir in der Erinnerung der Freunde fort. Wir haben gelebt…

Lulu, Schlaraffen!

Junker Jürgen

Hauptseite | Was ist Schlaraffia | Aktueller Sippungsbericht | Sommerung 151 | Sippungsberichte | Sippungsfolgen | Personalia | Wissenswertes | Historie | A S B | Musik | Anreisehilfe | Gästebuch | Links | Impressum | Disclaimer | Sitemap


Untermenü


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü