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Sippungsberichte > 4010 - 4019
Kurzbericht über die 4019. Sippung der Berolina
Junkerprüfung
Obgleich Berolinas Schulrat wegen seiner Strenge gefürchtet und ob seiner Fallstricke und Fangfragen berüchtigt ist, haben es wieder drei furchtlose Junker gewagt, sich der Herausforderung der Hauptprüfung zur Erhebung in den Ritterstand zu stellen. Ihr Mut wurde belohnt: dem Schulrat gelang es nicht, den offenbar von ihrem Junkermeister in allen schlaraffischen Wissenschaften zu kenntnisreichen spiegelfesten Experten gedrillten Prüflingen Wissenslücken nachzuweisen, so dass die Oberschlaraffenräte nur zu dem Urteil "bestanden" gelangen konnten, welchem die Ritterschaft einmütig folgte.
Eine weitere Bestätigung ihrer Reife für den Ritterstand präsentierten die Junker Oliver, Adalbert und Fritz beim Vortrag ihrer Ritterarbeiten, in denen sie mit dem gebotenen Ernst, aber durchaus auch humorvoll verschiedene Aspekte des Schlaraffenlebens beleuchteten. Ein frühzeitiger und ungewöhnlicher Weg der Annäherung an Schlaraffia, die Entwicklung des Knappen und Junkers hin zum Ritterschlag und der Wandel des Bundes in wechselhaften Zeitläuften waren die Themen.
Umrahmt waren die Vorträge der Junker von heiteren Fechsungen eingerittener Freunde sowie gekonnten musikalischen Beiträgen, wobei die Beteiligung eines erstmals eingerittenen Pilgers besondere Erwähnung verdient.
Schweigsam
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