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Sippungsberichte > 4000 - 4009
Kurzbericht über die 4006. Sippung der Berolina
Kein Motto, viele Themen
Wieder einmal waren der Reychsmarschall und sein Protokoll Angriffziele einiger aggressiver Sassen, die keine Fechsung vorbereitet hatten, aber gleichwohl zu Wort kommen wollten. Ihren vielfältigen, meist durchaus fragwürdigen Kritikansätzen musste sich der Protokollant erwehren, bis im rückwärtigen Teil der Burg bereits empört die Schere gezückt wurde. Ein Ende der kontroversen Diskussionen war dies aber nicht, ein beleidigter Junker forderte einen provozierenden Ritter zum Duell, dem das Reych aber nicht zustimmte, worauf der Junkermeister deprimiert sein Ambt niederlegte und durch einen mutigen Gastrecken ersetzt wurde.
Im zweiten Sippungsteil wurde munter gefechst, in Worten und in Tönen und, da kein Sippungsmotto vorgegeben war, zu den unterschiedlichtsten, aber ausnahmslos bedeutsamen Themen; Weihnachtliches überwog, aber nicht nur Frommes war zu vernehmen, auch Kannibalisches.
Einige Sassen hatten sich beim Kauf der Weihnachtsgeschenke offenbar finanziell verausgabt und bettelten beharrlich um Lethe und Brandlethe, selbstverständlich in wohlgewählten Worten, gereimt – und erfolgreich: Am Ende hatten sie mehr Gemäße vor sich stehen als sie gesundheitlich unbedenklich leeren konnten.
Schweigsam
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