Schlaraffia Berolina


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4000. Sippung

Sippungsberichte > 4000 - 4009

Kurzbericht über die 4000. Sippung der Berolina

Zum 4000. Mal sippte Berolina


Ganz in Rot und Blau, den Reychsfarben Berolinas, erstrahlte der Saal eines erst kürzlich eröffneten, von zeitgenössischer Innenarchitektur und modernem Design geprägten Hotels und – wie ältere Sassen erfreut feststellten – gleichzeitig einer Stätte glanzvoller Berliner Musik- und Gastronomietradition. Der fungierende Oberschlaraffe weihte diesen prächtig geschmückten Raum zur Festburg für die viertausendste Sippung.

Beständigkeit und Wandel waren auch die Themen der ernsten und heiteren Fechsungen in dieser Jubiläumssippung des ältesten bestehenden Reyches, dessen Einladung 180 Sassen aus 69 Reychen des Uhuversums, mit Burgfrauen und Tross weit über 300 Personen, gefolgt waren. Sie erlebten einen sowohl festlichen, als auch amüsanten Abend mit humorvollen Wortbeiträgen und von einer schmissigen Reychskapelle präsentierten und begleiteten Klängen. An prachtvolle Ereignisse der vergangenen Jahrzehnte wurde erinnert, an glanzvolle Zeiten mit vielen schlaraffischen Höhepunkten, aber auch an schwierige Phasen, in denen sich schlaraffische Freundschaft besonders bewähren musste.

Die guten Wünsche des Allschlaraffenrats und aller eingerittenen Freunde bestärkten die Berolina-Sassen in ihrer festen Überzeugung, dass ihr Reych einen hoffnungsvollen Weg hin zur fünftausendsten Sippung vor sich hat.

Umrahmt war die Festsippung von einem umfassenden Besichtigungsprogramm in der profanen Hauptstadt, einer fröhlichen Sippung des Tochterreyches Lietzowia am Vorabend und nach dem Festakt einem temperamentvollen Tanzbeinschwingen bis weit nach Mitternacht.

Schweigsam


Nachfolgend Worte unseres ER Ritter Hanseat (20) zur Entzündung der Flamme der Blauen Kerze anlässlich der 4.000 Sippung der Berolina:

Wenn die blaue Kerze lange Jahre brannte, um an im Verborgenen blühende Reyche zu erinnern...
Wenn sie heute oft „Kerze der Freundschaft“ genannt wird...
Wenn sie heute, so auch im von Rt Champignon gefechsten Klang zur Blauen Kerze, an bresthafte Sassen erinnert...
Unserer Allmutter Praga für die Schaffung der schlaraffischen Idee dankt...
dann bleiben mir heute beim Anzünden des Lichtes besondere Wünsche:
Mögen wir nie aus den Augen verlieren, welche Werte uns mit ins schlaraffische Spiel gegeben wurden...
Mögen wir nie vergessen, dass brüderliches Zueinanderstehen unseren Bund bisher hat 148 Jahre alt werden lassen...
Mögen wir immer stets in unverbrüchlicher Treue zum Uhubruder, zu unseren Reychen, zu unserer Schlaraffia stehen!

Lulu

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