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Sippungsberichte > 3990 - 3999
Kurzbericht über die 3999. Sippung der Berolina
Schlaraffen, hört!
Das Oberschlaraffat hatte sich eigentlich keines großen Gedankens hingegeben, als es weiland einfach nur Sippen als Thema des Abends ausgab. Zwischen einem schweigsam sich tief in die Augen des Schlaraffenbruders Versenken und wildem Fechsungsauflauf war damit alles drin. Und so nahmen es denn viele Sassen, die Junkertafel brav voran, zum Anlass, ausgelassen ins mentale Uhuversum zu eilen, um ein gewaltiges Ideenspektrum zu einem flocker und lockigen Abend zu einen.
Das zarte Grüppchen meist altbekannter Eingerittener half ebenfalls heftig das Zwerchfell zu bewegen. Man merkte jedoch an der Anzahl deutlich, dass das Großereignis der 4000. Sippung seine Schatten voraus sandte. Wahrscheinlich saßen die Herrn Ritter daheim und bohnerten noch einmal ihre Ahnen durch. Mag sein, dass sie sich in Burgherrlichkeit sonnten und das Annähen ebendieser überwachten. Laß strahlen, Burgfrau!
Na, dann wollen wir mal erwartungsvoll die letzte Woche auch noch dahin gehen lassen, wo die wackeren Recken herkommen, nämlich ins Land, das weite.
Freunde, wir freuen uns! Sattelt die Stinkrösser oder ersatzweise die Hühner, Ihr sollt Euren Spaß haben, denn die Pommes sind bereits warm und die Sardinen gebändigt. Jedenfalls gibt es keine Stulle mit Brot, soviel sei verraten. Ganz wenige durchgelegene Betten laden noch Späteinreiter zum Verweilen, dann ist die Festburg voll und die Zugbrücke muss geliftet werden. (Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich habe nicht behauptet, die Ritter seien voll und die Burgfrauen müssten geliftet werden!)
Kommt zum Sippen, wir hatten uns schon mal wonniglich warm gefechst!
Junker Jürgen
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