Schlaraffia Berolina


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3993. Sippung

Sippungsberichte > 3990 - 3999

Kurzbericht über die 3993. Sippung der Berolina

Wenn ich was zu sagen hätte, …!

"Gemeckert" wurde in der Meckersippung anfänglich wenig, dann aber wurden doch einige ernste Angelegenheiten des Reyches durchaus kritisch vorgebracht, sie werden einer weiteren gemeinsamen Aufarbeitung bedürfen – Stoff für einige Schlaraffiaden in der zu Ende gehenden und vielleicht auch noch in der kommenden Winterung.

Ansonsten herrschte wie immer und wie im Abendlied beschworen die Fröhlichkeit. Die Vorschläge eines eingerittenen Fechsers für aussagekräftige Grabinschriften für die Angehörigen bestimmter Berufsgruppen trugen dazu ebenso bei wie die ironische Beschreibung typischer Eigenschaften der Oberschlaraffen seit Pragas Zeiten; den Fungierenden mag der Vortrag nicht in allen Aussagen gefallen haben, der mutige Junker kam dennoch ungestraft davon, konnte er sich doch mit seiner Analyse auf den legendären Praga-Ritter Hyp mit der Nose berufen.

Musikalischer Höhepunkt der Sippung war zweifellos der furiose Auftritt des Reiseorchesters der Potsdamia, eines Zusammenschlusses exotischer Virtuosen aus den Reychen Potsdamia, Lietzowia und Berolina, die mit der italienischen Weise "Santa Lucia" in der Zwölftonversion begeisterten. Das Publikum tobte, Forderungen nach einer Zugabe wurden von den an Ovationen gewöhnten Künstlern aber selbstbewusst ignoriert.

Schweigsam

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