Schlaraffia Berolina


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3990. Sippung

Sippungsberichte > 3990 - 3999

Kurzbericht über die 3990. Sippung der Berolina

Berolina - ein Farbenspiel...

Am Morgen strahlte ein herrlich blauer Himmel über Berlin. Der Duft des Frühlings wehte in einem leichten, lauen Lüftchen. An den Wegen kündeten die kleinen Blausterne in großer Zahl die Wiedererstehungskraft der Natur. Rot waren die Rosen. Abgetrennt und hingegeben am Grab unseres Freundes Rt Aksellence. Blau und rot, ein heiterer Teil seines Lebens, hier noch einmal farblich in ganz eigener Schönheit dargeboten.

.... und abends? Die Burg war voll. Voll der Hoffnung, daß dieses Spiel uns abheben lassen kann, forttragen kann auf den Schwingen des UHU. Der Alltag bleibt weit unter uns und die Sorgen und Nöte schwinden für eine Zeit, werden klein. „In Arte Voluptas“, damit ist auch die Lebens-Kunst gemeint. Wer in schwierigen Situationen der Freude nicht vergißt, des Humors, der wird sich über Wasser halten, nicht versinken.


Ja, die Burg war voll ... mit Freunden von Fern und Nah, die noch am Vormittag das Schwarz der Trauer drückte, und die nun heiter die Vielfarbigkeit des Lebens und unseres Spiels umgab. Und wie mit den oben erwähnten Frühjahrsboten keimte am Abend, nach dem feierlichen Ritterschlag und der rot-blauen Einkleidung an nunmehro Rt Sir Hardy, wieder die Hoffnung, daß auch unser ritterlicher Bund in seiner ganzen Pracht und Fülle weiterlebt, gedeiht und sich stets erneuert.

Danken wir Allmutter Praga, daß sie uns schützend umarmt, wie wir es tun, wenn wir die eingerittenen Freunde „inniglich herzend“ an die Brust drücken.

Lulu Junker Jürgen

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