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Sippungsberichte > 3980 - 3989
Kurzbericht über die 3988. Sippung der Berolina
Ereignisreicher Sippungsabend
30 Gastrecken, vorwiegend aus den hohen Reychen Hannovera und Cell-Erika, aber auch aus einigen anderen befreundeten Reychen konnte der Ceremonienmeister
begrüßen. Zwei von ihnen wurden vom Fungierenden mit dem silbernen bzw. goldenen Treueahnen geehrt, Rt Rostra-nie-nie (86) war zum 50. Mal, Rt Kieke-da (111) zum 100. Mal in die Arminburg eingeritten.
Das Bemühen des Fungierenden, den ersten Sippungsteil zügig voranzubringen, wurde von mehreren Eingerittenen hintertrieben, die es sich nicht nehmen ließen, Gastgeschenke zu übergeben und einigen Berolina-Sassen mit längeren Lobreden Tituln zu verleihen.
So war bereits über eine Sippungsstunde verstrichen, als der Hauptprogrammpunkt des Abends aufgerufen werden konnte, nämlich die Prüfung der Reife des Junkers Hardy für die Erhebung in den Ritterstand: In seiner Ritterarbeit "Schlaraffia – Freundschaftsbund oder Familienersatz?" konnte er belegen, dass der Freundschaftsbund für seine Mitglieder Vieles und Unterschiedliches sein kann, nicht aber Familienersatz, wohl aber eine große Familie. Im anschließenden Examen glänzte er mit soliden Kenntnissen in den schlaraffischen Wissenschaften.
Im zweiten Sippungsteil befassten sich die Fechser, vorwiegend Sassen der Junkertafel, mit einer Vielfalt von Themen: einem Rückblick auf die Generalprobe zur Junkernachtung, der richtigen Durchführung eines Ritterschlags, dem Glück, Schlaraffe zu sein, einem Lob des Junkermeisters, einem ostpreußischen Lohengrin und, wieder einmal, den verschiedenen Aspekten der Flatulenz.
Sodann überschlugen sich die Ereignisse: Der Junkermeister wurde von seinem Platz und aus seiner Funktion vertrieben, er landete bettelnd auf dem Burgfußboden vor dem Thron, was schließlich dem Reychsschatz zugute kam. Sein Stellvertreter musste sich derweil für einen seiner Schutzbefohlenen im Blitzduell mit einem beleidigten Krawallritter schlagen.
Schweigsam
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