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Sippungsberichte > 3980 - 3989
Kurzbericht über die 3987. Sippung der Berolina
Die Berolina – ein Zwergenreych
Nachdem die Berolinasassen und ihre eingerittenen Gäste einen spiegel- und ceremonialegerechten ersten Sippungsteil erlebt hatten, wurden sie nach der Schmuspause von ungewöhnlichen, ja märchenhaften Geschehnissen überrascht.
Geleitet von einer königlichen Hexe erschien Schnee"wisch"chen, eine durch herbe Schönheit und erotische Leibesfülle auffallende Reinigungskraft, gefolgt von elf, nicht sieben, gestandenen Zwergen in der Burg. Ohne Zögern besetzten sie den eigentlich nur von den Würdenträgern zu betretenden Burgbereich und begannen frech und ohne jeglichen Respekt, eben diese zu parodieren.
Es traten auf: ein entscheidungsfreudiger Gänseesser, ein wiegenfestvergessener Rhetorikmeister, ein trinkfester Dauer-Krystallinen-Sasse, ein rheinischer Thronstürmer und –eroberer, ein Seemannslieder trällernder Träumer, ein schöner, formvollendeter Jungschlagzeuger, ein Fanfare übender Jodelkönig, ein Scheine fordernder Wodkaliebhaber und ein textloser Jungschlaraffenschreck.
Sodann verteilten die Gnome Aktfotos und unter Absingen der Straps-Hymne verzauberten sie alle in der Burg weilenden Sassen in ihresgleichen, behelmten sie mit roten und blauen Wichtelhäubchen und im Nu hatte sich die sonst so stolze Berolina in ein Zwergenreych verwandelt.
Nach dieser Metamorphose mochte der fungierende Oberzwerg keine weiteren Fechsungen zulassen, er verlieh den Vindobona-Ahnen (für die lustigste Fechsung) an die häkelnde Zwergenfrau, der das Reych die neuen Helme verdankt, und rief den Nachtwächter. Dieser beschenkte alle Knappen und Junker, die dem Reych wieder einmal so lustig und so treffend den Spiegel vorhielten, mit roten und blauen Spiegelchen.
Schweigsam
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