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Sippungsberichte > 3980 - 3989
Kurzbericht über die 3984. Sippung der Berolina
Die Krawallritter fechsten
Inwieweit die Bildung besonderer Gruppen innerhalb eines Reyches und deren geschlossenes Auftreten in den Sippungen einer strengen Prüfung auf die Vereinbarkeit mit Spiegel und Ceremoniale standhalten würden, mag dahingestellt sein. In der Berolina hat eine solche Gruppe jedenfalls eine lange Tradition: die Krawallritter.
Sie waren in der jüngsten Sippung als Fechser gefordert; den hohen Erwartungen des Reyches wurden sie in vollem Umfang gerecht, sie stürmten einer nach dem anderen auf die Rostra und konnten das Reych nun endgültig davon überzeugen, dass sie Berolinas E(he)lite darstellen; ihre Präsentation endete mit einem vielstimmigen A-cappella-Gesang, der den Fungierenden veranlasste, eine weitere derartige Darbietung noch vor Ende der Winterung zu fordern.
Dem fröhlichen Treiben der Krawallritter ging ein Horrorszenario in der Arminburg voraus: Ein konflikthungriger Junker duellierte sich mit einem ebenso streitsüchtigen Ritter, beide erschienen schon von ihren Vorgeplänkeln lädiert auf der Walstatt, begleitet von Sekundanten, die ihrerseits drauf und dran waren, sich gegenseitig die Schädel einzuschlagen. Dennoch endete das Blutvergießen, keiner hätte es geglaubt, mit der Versöhnung aller Streithähne.
Schweigsam
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