Schlaraffia Berolina


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3983. Sippung

Sippungsberichte > 3980 - 3989

Kurzbericht über die 3983. Sippung der Berolina

Die Nacht der Junkertafel


Es gibt ja keine „umnachteten“ Sassen im Uhuversum, darum kann diese Überschrift nur köstlichsten Hintergrund haben – dankenswert mit einbezogen die Schwundahnen vom Holstentor.
Da meinte doch der Fungierende dem hymnischen Haufen, wohl tönend wie die Don Kosaken und unschuldig dreinschauend glockenrein wie die Wiener Sängerknaben , wegen zu großer Sangesfreude eine Aufgabe stellen zu müssen, die sie zur Aufgabe ihrer Perpetuummobilisierung der Bettellieder bringen könnte. Eine neue Strophe sollte her. Ausgerechtet bei der „Aufmunterung“ mußte ihm ein solcher Einfall kommen! Achtzehn (!) Mannen geballter Tatenkraft?! Schnell war die Geforderte erdacht und auf kleinen Zetteln von Hand vervielfältigt. Zwei Fechsungen später kam der erhebende Augenblick, da wir aufstanden und dem stürmischen Drang des lustvoll ungestümen Blutes folgten. Der lubecisch-cellericanisch-berolinensische Chor intonierte:


Wenn wir singen
soll es klingen,
stundenlang zumal,
- besser als wenn’s
andere tuen
die der Ohren Qual!
Wir sind Kerle,
jeder Perle
Rolandsnadel gleich, -
bis der Clavizymbelmeister
ist ganz bleich!


Diese harmonische Gemein-schafft-stat, vor allem jedoch 7 Fechsungen und die erhebende ‚Aufmöbelung’ (vom „844iger“-Kappe- zum Junkerhelmträger) beflügelte die Sassenschaft und den Fungierenden uns für das noctürne Gesamtkunstwerk mit einem Vindobona-Ahnen auszuzeichnen.

Junker Jürgen

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