Schlaraffia Berolina


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3981. Sippung

Sippungsberichte > 3980 - 3989

Kurzbericht über die 3981. Sippung der Berolina

Bewährungsproben

Im Zeichen der Bewährung der Jungschlaraffen stand der erste Teil der Sippung. Zunächst wurden an zwei den Ritterstand anstrebende Junker die Ritterarbeiten vergeben:

* Schlaraffia – Freundschaftsbund oder Familienersatz?
* Schlaraffia und Profanei – Hindernis oder Herausforderung?

Die beiden Aspiranten werden alle Mühe haben, die physischen und metaphysischen, die sozialpsychologischen und kulturhistorischen Aspekte dieser tiefgründigen und faszinierenden Explorationsthemata einigermaßen erschöpfend aufzuarbeiten.

Drei Knappen wurden sodann vom Junkermeister für reif zur Erhebung in den Junkerstand erklärt und zum Knappenexamen angemeldet. Die Aufregung war den Knappen anzumerken, ihre Mienen waren von Prüfungsangst gezeichnet. Schließlich wussten sie, was ihnen blühte, gilt der für die Prüfung zuständige Schulrat doch als streng und unerbittlich. Aber der Gestrenge kann stolz sein: seine Schützlinge glänzten mit profunden Kenntnissen über Geschichte, Symbolik, Heraldik und Genealogie und mit geistreichen Exegesen von Spiegel und Ceremoniale. Die weisen Oberschlaraffenräte konnten zu keinem anderen Ergebnis als "bestanden" gelangen.

Der zweite Teil der Sippung zeichnete sich einerseits durch Harmonie aus – der Fungierende war begeistert ob der vielen gelungenen musikalischen Beiträge –, andererseits erlebte das Reych auch einen blutigen Zweikampf. Die Hiebe saßen, aber wer letztlich als Sieger aus dem Duell hervorging, blieb offen. Das Reych nahm die Ungewissheit hin, hatten sich die Kombattanten doch ohnehin längst wieder versöhnt.

Rt. Schweigsam

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