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Sippungsberichte > 3980 - 3989
Kurzbericht über die 3980. Sippung der Berolina
Ehe Neujahr!
Diskussionsfreudig zeigte sich das Reych zum Auftakt der neuen Jahrung. Die erste Sippung begann mit der Eismondschlaraffiade, in der durchaus unterschiedliche Standpunkte zu einigen Themen erörtert wurden. Keinerlei Kontroverse allerdings rief die Kugelung eines Prüflings hervor; das Reych freut sich auf die bevorstehende Einkleidung des Knappen 850.
Im weiteren Verlauf der Sippung entzündeten sich vor allem um das Protokoll der letzten Sippung des Vorjahres heftige Debatten. Der Marschall hatte sich der schwierigen Aufgabe zu stellen, den Text eines stellvertretenden Protokollanten mit gewissen handschriftlichen Eigentümlichkeiten zu verlesen. Daraus entstand eine Reihe von Missverständnissen, die allerdings, insbesondere durch authentische Interpretation des Verfassers, restlos aufgeklärt werden konnten. Einig waren sich die Sassen dann in der Bewertung der Präsentationen zweier Wiegenfestkinder: einem steirischen Geburtstagsjodler und einem vorzüglichen uhuförmigen Festtagskuchen.
Im zweiten Sippungsteil griffen die Fechser sowohl brandaktuelle Themen, wie zum Beispiel den Streit um Rauchverbote, als auch Zeitloses, so etwa Nachdenkliches über die Zeit, und sogar Biblisches, selbstverständlich völlig unreligiös, auf. Höhepunkt der verbalen Auseinandersetzungen war schließlich eine Forderung zum Zweikampf. Nicht alle Sassen haben den Grund hierfür wirklich verstanden, dennoch freuen sich alle auf das sicherlich blutige Duell.
Rt. Schweigsam
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